Die Archäoschmiede
Repliken archäologischer Fundstücke
Archäotechnik und Experimentelle Archäologie

Dies ist die Zeichnung einer Keltischen Lanzenklinge, gefunden in La Téne in der Schweiz.
Sie weist neben einer präzisen Mittelrippe seltsam anmutende Aussparungen oder Ausschleifungen auf, die möglicherweise mit einer uns unbekannten Symbolik einhergingen. Vielleicht waren sie magische Elemente, vielleicht aber auch Rangabzeichen des Trägers.
In jedem Fall aber waren sie auch schmerzhaft für den armen Bekämpften.

Die Lanze ist 47,5 cm lang, wobei nur etwa 5 cm auf die Tülle entfallen.
Dieses Bild zeigt die rekonstruierte Lanze neben der Zeichnung des Originals in natürlicher Größe, auf schwarzem Tuch fotografiert.
Bei der Herstellung einer solchen Replik ist es nicht einfach, die exakten Proportionen wiederzugeben, was in diesem Fall aber glücklicherweise gelang.

Germanische Messer

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Kontakt

Nach dem Schleifen und Härten war es aufgrund der asymmetrischen Form notwendig, die Lanze zu richten, wodurch erneute Schleifarbeit erforderlich wurde.

Wenn man sehr ruhige und sichere Hände hat, kann man das mit einem Winkelschleifer und einer feinen Fächerscheibe machen... doch kommt man nicht darum herum, mit der Hand noch viele Stunden nachzuschleifen und zu polieren...

Doch die Arbeit lohnt sich, wie man unten sehen kann, sehr...

Das Bild unten zeigt die La Téne Lanze neben einer Lanze vom Typ Vennolum.
300 Jahre liegen zwischen ihnen, und doch sind sie wie mörderisch schöne Schwestern...

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